Heidi Rau -  Veranstaltungen mit Herz und Verstand0
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Mandalas

 Mandalas und ihre Bedeutung

 

 

 

"Mandala" bedeutet eigentlich nur: "Kreis oder Lebensrad".

 

Die wahre Mitte eines Kreises ist ein Punkt.  Ein Punkt hat jedoch weder Dimension noch Ort. So entzieht sich der Punkt unserer Vorstellungskraft, aber dennoch symbolisiert er Einheit, Ganzheit, Vollkommenheit. Der Punkt enthält  bereits Alles. Er ist Potenz im nicht manifesten Zustand.

 

Kreis und Kugel werden aus ihm geboren. Sie sind sozusagen Offenbarungsformen. Der Kreis ist Punkt plus Dimension und daher lebt der Kreis aus seiner Mitte. Wird durch ihn definiert.

 

Der Punkt und der Kreis - Gott und die Welt - das Eine und das Viele - das Unoffenbare und das Offenbare - Inhalt und Form - Das metaphysische und das Physische. Sprich Samenkorn und Pflanze.

 

Das Gesetz der Welt ist aber Bewegung, das Gesetz der Mitte ist Ruhe. Unser Leben ist ein ständiger Tanz um die Mitte. Ein ständiges Umkreisen des Unsichtbaren Einen., dem wir wie der Kreis unser Dasein verdanken. Wir leben aus unserem Mittelpunkt, obgleich wir ihn nicht wahrnehmen können. Und wir sehnen uns nach ihm.

 

Der Kreis kann seine Herkunft nicht vergessen - auch wir sehnen uns nach dem Paradies. Was immer wir tun, wir tun es, weil wir die Mitte suchen, unsere Mitte.

 

Das ständige Umkreisen der unsichtbaren Mitte  ist das archetypische Grundmuster unseres Lebens.

 

Wenn wir ein Mandala malen,  als Ritus verstehen, dann ist dies der Nachvollzug eines ewig gültigen Grundmusters. Jedes Tun bleibt solange bedeutungslos und sinnlos, solange wir es nicht als Ritus verstehen. Erst wenn wir uns bewusst werden, dass jedes menschliche Handeln formaler Ausdruck von den dahinterstehenden Inhalten und Mustern ist, beginnen wir unser Leben als Ritual zu begreifen.

 

Als Gott die Schöpfung aus dem Einen geschaffen hat, hielt er zum Schluss den Schlüssel zu allem Geschaffenen in der Hand. Aufgabe des Menschen sollte es nun sein, diesen Schlüssel zu finden. Um den Reiz zu erhöhen, wollte er ihn möglichst gut verstecken und so befragte er seine himmlischen Ratgeber und sie wussten ihm viele Antworten bis hin zum Mond.

 

Gott aber sprach: "Ich will ihn doch lieber ganz nahe und doch ganz weit verstecken, dort wo sie ihn zuletzt suchen werden". Und so verbarg er ihn in der MITTE des Menschen.

 

 

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